Die Privatambulanz Falkenried richtet sich vor allem an Privatpatient:innen und Selbstzahler. Die Verhaltenstherapie Falkenried behandelt jedoch überwiegend gesetzlich Versicherte. Auch für Sie besteht die Möglichkeit, an unserem vielfältigen Behandlungsangebot teilzunehmen – ambulant, teilstationär und über unseren Kooperationspartner (Caduceus Klinik) auch vollstationär.
Zum AngebotDie Privatambulanz Falkenried richtet sich vor allem an Privatpatient:innen und Selbstzahler. Die Verhaltenstherapie Falkenried behandelt jedoch überwiegend gesetzlich Versicherte. Auch für Sie besteht die Möglichkeit, an unserem vielfältigen Behandlungsangebot teilzunehmen – ambulant, teilstationär und über unseren Kooperationspartner (Caduceus Klinik) auch vollstationär.
Zum AngebotWir behandeln das Zusammenspiel von Körper und Psyche, wenn seelische Belastungen körperlich spürbar werden.
Der Rücken schmerzt, der Magen rebelliert, das Herz stolpert. Und die Untersuchungen sind unauffällig. Vielleicht hat man Ihnen gesagt: „Da ist nichts.“ Aber Sie spüren doch, dass etwas ist.
Beides stimmt: Ihre Beschwerden sind echt. Und oft hängen sie mit dem zusammen, was Sie gerade tragen. Körper und Seele sind kein Gegensatz, sie sind ein System. Wir helfen Ihnen zu verstehen, was Ihr Körper Ihnen gerade zeigt, und ihm zuzuhören, bevor er lauter werden muss.
Typische Anzeichen psychossomatischer Störungen
Wie sich Belastung im Körper zeigt
Ursachen und Auslöser
Stress ist zunächst körperlich: Muskeln spannen sich an, das Herz schlägt schneller, die Verdauung fährt herunter. Das ist sinnvoll, für kurze Zeit. Bleibt der Druck, bleibt auch der Körper im Einsatzmodus.
Dazu kommt, was man nicht ausspricht: Sorgen, alte Konflikte, Trauer, Wut, die keinen Platz hatten. Was keine Worte findet, sucht sich manchmal einen anderen Ausdruck. Oft ist es die Summe vieler kleiner Belastungen, die sich erst verzögert im Körper bemerkbar macht.
Ein dichtes Nervengeflecht durchzieht den Darm und steht im ständigen Austausch mit dem Gehirn. Deshalb gibt es Schmetterlinge im Bauch und das Gefühl, dass uns etwas „auf den Magen schlägt". Diese Redewendungen haben einen biologischen Kern.
Auch bei Verletzungen wird Schmerz erst im Gehirn erzeugt. Anhaltender Stress und Anspannung können das Schmerzsystem empfindlicher machen. Ein Schmerz ohne Befund ist deshalb kein eingebildeter Schmerz.
Ein unauffälliger Befund heißt: Die Organe sind gesund. Er sagt nicht, dass Sie nichts haben. Es heißt, dass die Ursache woanders liegt, und dort können wir ansetzen.
Psychosomatisch heißt nicht „eingebildet“. Es heißt, dass Körper und Psyche zusammenarbeiten, manchmal gegen Ihren Willen. Ihre Beschwerden sind ein Signal, keine Schwäche: Etwas war zu lange zu viel oder blieb unausgesprochen.
Wenn wir verstehen, wofür Ihr Körper da gerade einsteht, verliert das Symptom oft an Macht.
Was wir für Sie tun können
Wir nehmen Ihre Beschwerden ernst und schauen zuerst, was sich medizinisch schon geklärt hat. Dann erkunden wir gemeinsam, wann Ihre Beschwerden auftreten und was in Ihrem Leben zu diesen Zeiten los war.
Wir arbeiten mit einer auf Sie abgestimmten Psychotherapie und bewährten Entspannungs- und Körperwahrnehmungsverfahren, wenn nötig ergänzt durch Medikamente. Ziel ist, Zusammenhänge zu verstehen, neue Wege im Umgang mit Belastung zu finden und Ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern. Auf Wunsch stimmen wir uns eng mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten ab.
Ihr Weg in sechs Schritten
Beschwerden • Zeitpunkte • Lebenssituation
Wann kam was? Was war zu der Zeit in Ihrem Leben los?
Medizinisches • Stressoren • Muster
Was ist abgeklärt? Was verstärkt die Beschwerden, was lindert sie?
Atem • Entspannung • Körperwahrnehmung
Anspannung lösen und den Körper wieder als sicheren Ort erleben.
Gefühle ausdrücken • Grenzen setzen
Aussprechen, was bisher der Körper getragen hat. Neue Wege im Umgang mit Stress finden.
Bewegung • Erholung • Vertrauen
Vertrauen in den eigenen Körper zurückgewinnen.
Ein Körper, der wieder Verbündeter ist
Beschwerden, die leiser werden, und ein Alltag, der sich wieder öffnet.
Ihr Weg zurück
Psychosomatische Beschwerden lassen sich gut behandeln. Viele Menschen erleben, dass ihre Beschwerden nachlassen, sobald sie verstehen, wofür der Körper sie zu ihnen schickt, und sobald der Druck kleiner wird.
Ihr Körper ist nicht Ihr Gegner. Er hat versucht, auf sich aufmerksam zu machen. Jetzt hört ihm jemand zu.
Nein. Psychosomatische Beschwerden sind real und können den Alltag stark einschränken, auch wenn sich medizinisch keine ausreichende Ursache findet.
Eine medizinische Abklärung ist sinnvoll und wichtig. Auf Wunsch arbeiten wir eng mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten zusammen.
Psychosomatisch beschreibt allgemein das Zusammenspiel von Körper und Seele. Von einer somatoformen Störung sprechen wir, wenn körperliche Beschwerden anhalten, ohne dass sich eine ausreichende organische Erklärung findet, oft verbunden mit großer Sorge um die Gesundheit. Beides überschneidet sich, und Sie müssen es nicht selbst einordnen. Das übernehmen wir im Erstgespräch.
Das hängt von der Art und Dauer Ihrer Beschwerden ab. Im Erstgespräch geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung.
Nach Ihrer Kontaktaufnahme melden wir uns zeitnah bei Ihnen und vereinbaren gemeinsam einen ersten Termin.
Wir helfen Ihnen bei Fragen und Wünschen
Wenn Ihr Körper Ihnen etwas sagen möchte und Sie noch nicht wissen, was: Melden Sie sich. Wir hören gemeinsam hin.